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Facts and Figures

Im Berichtsjahr 2007 hat das PSI für Forschung und Entwicklung, für Bau und Betrieb der Forschungsanlagen und der übrigen Infrastruktur sowie für Dienstleistungen 280 Mio. Franken aufgewendet. Mit 237,5 Mio. Franken hat der Bund 85 % des Gesamtaufwandes finanziert.

Von den Gesamtmitteln des PSI wurden 52,7 Mio. Franken (19 %) für Investitionen eingesetzt. Die Personalkosten betrugen 169,7 Mio. Franken (61 %). Der Gesamtaufwand reduzierte sich um 10 Mio. Franken auf rund 280 Mio. Franken.
Die im Jahre 2007 eingenommenen Drittmittel von 55,7 Mil. Franken stammten zu 44 % aus der Privatwirtschaft und zu 27 % aus Forschungsförderungsprogrammen des Bundes (Schweizerischer Nationalfonds, Bundesamt für Energie). 13 % der Drittmittel stammten aus EU-Programmen.

 



Verteilung der Gesamtmittel 2007 (inkl. Drittmittel) auf die Aufgabenschwerpunkte des PSI. Die Forschungseinrichtungen - insbesondere Beschleuniger, SLS und SINQ - sind den einzelnen Schwerpunkten zugeteilt.

70 % fliessen ins Beutzerlabor
Rund 70 % des Gesamtaufwandes kamen im Jahre 2007 dem PSI als Benutzerlabor zugute. Die hohen Anforderungen für den vorwiegend externen Benutzerkreis schränken den Spielraum für die PSI-eigene Forschung ein, was längerfristig problematisch ist. Denn nur wenn kontinuierliche und kompetent eigene Forschung auf höchstem Niveau betrieben wird, können die externen Benutzerinnen und Benutzer der Forschungseinrichtungen optimal betreut und unterstützt werden.
Ende 2007 waren am PSI rund 1280 Personen (Vollzeitstellen) beschäftigt. Davon wohnen 77 % im Kanton Aargau, rund 10 % im Kanton Zürich, die übrigen in anderen Kantonen und im nahen Ausland. 22 % der Beschäftigten sind Frauen, 39 % haben einen ausländischen Pass.

Gefragte Ausbildungsstätte
Rund 270 Doktoranden absolvierten im Berichtsjahr ihre Promotionsarbeit ganz oder teilweise am PSI. Sie profitierten von den Forschungseinrichtungen und wurden von PSI-Mitarbeitenden unterstützt. Mehr als 170 Dissertationen wurden über das PSI finanziert. Ende 2007 zählte das PSI 76 Lehrlinge in zwölf Berufen.

Entlastung der Schweizer Hochschulen
Mit seinem Engagement in der Doktorandenausbildung und im Unterricht an den beiden ETH, den Universitäten und Fachhochschulen leistet das PSI einen wesentlichen Beitrag zur Aus- und Weiterbildung. Die weltweit anerkannte Spitzenforschung und der global vernetzte Benutzerlaborbetrieb des PSI bieten Gewähr, dass die Studierenden international wettbewerbsfähig sind. Mehr als 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts dozierten im Berichtsjahr an Hochschulen und Fachhochschulen.
Für die Betreuung der Doktorierenden und den damit verbundenen Infrastrukturbetrieb sowie für die Unterstützung der Lehre an den Hochschulen hat das Institut im Jahre 2007 rund 35 Mio. Franken aufgewendet, davon ca. 75 % für Doktorierende von Universitäten sowie von den beiden ETH Zürich und Lausanne. Dass das PSI Laborplätze für externe Forschungsgruppen und für den Forschungsnachwuchs bereitstellt, entlastet die Schweizer Hochschulen von Infrastrukturaufgaben und -ausgaben.
Neben der akademischen und beruflichen Ausbildung bietet das PSI auch Fachkurse für Strahlenschutz und Reaktortechnik in eigens dafür etablierten Schulen. Es wurden 2007 mehr als 3000 Lektionen erteilt und über 2000 Berufsleute nahmen an diesen Kursen teil.